Über mich

«Es ist Zeit gegen diejenigen anzutreten, die für sich und ihre Freunde Extrawürste fordern und gleichzeitig auf Menschen herumtrampeln, die sich kaum wehren können.»

Biografie

Am 12. Oktober 1984 bin ich im Spital Scuol als schweizerisch-italienischer Doppelbürger geboren. In Guarda im Unterengadin und in Milano habe ich angefangen zu sprechen. Bevor ich in Domat/Ems und Chur in den Kindergarten kam, konnte ich als italienisch-romanischer Bub kein Wort Deutsch. Ich musste es lernen. Das war eine frühe Lektion: Miteinander reden heisst zuhören, verstehen – und selber verständlich sein. So baut man Brücken zueinander. Das hat mich geprägt. Früh habe ich realisiert, dass meine Dreisprachigkeit und die kulturelle Vielfalt meiner Familie ein Glücksfall ist.

In Chur habe ich die Primarschule und dann das Gymnasium besucht. Hier bin ich mit meinem Bruder und meinen Eltern aufgewachsen. An der Universität Zürich habe ich Geschichte, Wirtschafts- und Sozialgeschichte sowie Philosophie studiert und mit dem Lizenziat abgeschlossen. Seit meiner Zeit als Gymnasiast habe ich sehr viel Zeit und Energie in die politische Arbeit investiert. Mit 19 wurde ich Churer Gemeinderat, mit 24 Präsident der SP Graubünden, mit 26 Bündner Grossrat und mit 29 Präsident der Alpen-Initiative.

Als Broterwerb habe ich neben der Politik und dem Studium als Aushilfs- und Stellvertretungslehrperson unterrichtet. Seit vielen Jahren lebe ich in Chur. Seit 2016 arbeite ich als Strategie- und Kommunikationsberater bei der Zürcher Agentur Feinheit AG.

Meine Hobbys sind lesen, reisen, essen, joggen und Freundschaften pflegen.

Meine Werte

Brücken statt Mauern bauen. Mut statt Angst machen. Daran glaube ich. Als Mensch, als Politiker und auch in meinem Beruf als Strategie- und Kommunikationsberater.

Seit ich 18 bin, brenne ich für Politik. Weil ich mich da für meine Überzeugungen einsetzen kann. Meine Vision ist eine freie, gerechte und solidarische Gesellschaft, die unsere Natur und damit die Rechte der kommenden Generationen schützt.

Heimat ist für mich dort, wo man sich wohl fühlt. Da ich mich fast überall auf der Welt wohl fühle, verstehe ich mich auch als Weltbürger. Aber im Herzen bin ich europäischer Bündner mit Wurzeln im Engadin und in Italien.

An der Schweiz mag ich unser fortschrittliches und liberales Erbe seit 1848, unsere kulturelle Vielfalt, die Sozialwerke und den guten Service Public. Was ich nicht mag, ich unser schwaches europäisches Bewusstsein und unseren ungenügenden Umweltschutz.

Eine schlechte Zukunft hat die Schweiz, wenn sie Mauern hochzieht. Wenn sich der Geld-Klüngel auf Kosten der Bevölkerung durchsetzt. Wenn die persönlichen Profite wichtiger sind als eine gesunde Natur. Oder wenn ein paar Mächtige für sich und ihre Freunde Extrawürste fordern und gleichzeitig auf Menschen herumtrampeln, die sich kaum wehren können.