{"id":405,"date":"2019-05-25T14:19:45","date_gmt":"2019-05-25T14:19:45","guid":{"rendered":"http:\/\/jonpult.undefiniert.ch\/?p=405"},"modified":"2025-09-05T13:31:57","modified_gmt":"2025-09-05T11:31:57","slug":"alpenschutz-ist-klimaschutz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/jonpult.ch\/rm\/alpenschutz-ist-klimaschutz\/","title":{"rendered":"Alpenschutz ist Klimaschutz"},"content":{"rendered":"\n<p>Heute feiern wir als Verein unseren 30 Geburtstag. Gl\u00fcckwunsch uns \nallen! Da wir ein paar Alt-68er unter uns haben, hoffe ich schwer, dass \nder 68er-Spruch \u00abTrau keinem \u00fcber 30\u00bb f\u00fcr unsere Bewegung nicht \nzutrifft\u2026&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Sch\u00f6n, dass so viele Gr\u00fcndungsm\u00fctter und Gr\u00fcndungsv\u00e4ter unserer \nBewegung hier sind. Besonders begr\u00fcsse ich nat\u00fcrlich unsere \nEhrenpr\u00e4sidenten Andreas Weissen und Fabio Pedrina. Sch\u00f6n, dass auch \nandere Junggebliebene und Junge hier sind. Auch eine Vertreterin der \nKlimajugend! Allen ein herzliches Willkommen!<\/p>\n\n\n\n<p>Ich bin stolz darauf, dass wir mit 30 Jahren immer noch eine echte \nB\u00fcrgerinnen- und B\u00fcrgerbewegung sind. Am Anfang stand die Betroffenheit \nder Menschen in den vom Transitverkehr bedrohten Alpent\u00e4lern. Am Simplon\n im Wallis. Am San Bernardino in Graub\u00fcnden. Am Gotthard in den Kantonen\n Uri und Tessin. Darauf folgte die aktive Solidarit\u00e4t tausender Menschen\n aus der ganzen Schweiz und dar\u00fcber hinaus. Tausende sind bis heute \ndabeigeblieben. Zehntausende sind in den letzten 30 Jahren dazu \ngekommen. Unsere Bewegung lebt!&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die gemeinsame Motivation war und ist unsere Liebe zu den Alpen. Dem \nletzten grossen Naturgebiet im Herzen Europas. Und einem einzigartigen \nKulturraum mit Jahrhunderte alter Geschichte, wo die drei grossen \nSprachgruppen Europas zusammenkommen. Die Alpen sind ein Schatz, den es \nzu bewahren gilt \u2013 grenz\u00fcbergreifend.<\/p>\n\n\n\n<p>Ihr, unsere Mitglieder, unsere Aktivistinnen und Aktivisten, ihr seid\n die Alpen-Initiative.Mit eurem Engagement, euren Ideen und eurer \nZuversicht seid ihr das Herz unserer Bewegung. Und eure Spenden machen \nunsere Kampagnen und Projekte m\u00f6glich.Danke!&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Eure Zuversicht, dass sich durch zivilgesellschaftliches Engagement \ndie Welt ver\u00e4ndern l\u00e4sst, dass trotz R\u00fcckschl\u00e4gen immer wieder \nFortschritte m\u00f6glich sind, ist der Treiber f\u00fcr unsere Arbeit. F\u00fcr den \nSchutz der Alpen. Gegen mehr Strassenkapazit\u00e4t. F\u00fcr die \nVerkehrsverlagerung auf die Schiene. Gegen Sozialdumping auf den \nStrassen. Eure Zuversicht ist der Treiber f\u00fcr ein intelligentes \nVerkehrssystem. Gegen Unsinntransporte. F\u00fcr eine enkeltaugliche Zukunft.\n Gegen die Klimakatastrophe.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich bin ebenso stolz darauf, dass wir&nbsp;<em>auch<\/em>eine europ\u00e4isch \nanerkannte Fachorganisation f\u00fcr Verkehrspolitik sind. Unsere Expertinnen\n und Experten auf der Gesch\u00e4ftsstelle in Altdorf und die bei uns \norganisierten Parlamentarierinnen und Parlamentarier haben in den \nletzten drei Jahrzehnten auch in der Fachwelt und in der \ninstitutionellen Politik viel erreicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Genau diese Kombination \u2013 zivilgesellschaftliche Bewegung und \npolitische Fachorganisation \u2013 macht die Alpen-Initiative aus.&nbsp;Wir suchen\n praktische L\u00f6sungen. Ohne dabei zu vergessen, dass es uns um etwas sehr\n Grunds\u00e4tzliches geht: um die Rettung der Alpen f\u00fcr die kommenden \nGenerationen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Pragmatismus ist ohne eine grosse Idee nichts wert. Aber eine grosse \nIdee ist ohne pragmatische Umsetzung auch nur wenig wert. Diese doppelte\n Erkenntnis pr\u00e4gt uns als Alpen-Initiative. Sie ist&nbsp;<em>ein<\/em>Grund daf\u00fcr, dass es uns immer noch gibt!<\/p>\n\n\n\n<p>Heute feiern wir nicht nur unseren 30. Geburtstag. Wir begehen auch \ndas 25. Jubil\u00e4um der Annahme unserer Volksinitiative. Seit 25 Jahren \nsteht der Alpenschutzartikel \u2013 heute als Artikel 84 \u2013 in der \nBundesverfassung. Seit 25 Jahren k\u00e4mpfen wir f\u00fcr die Umsetzung dieses \ndemokratischen Richtungsentscheids. Auch diese Tatsache ist ein Grund \ndaf\u00fcr, dass es uns immer noch gibt.<\/p>\n\n\n\n<p>Das G\u00fcterverkehrsverlagerungsgesetz gibt vor, dass ab 2018 nicht mehr\n als 650\u2019000 Lastwagen j\u00e4hrlich unsere Alpenp\u00e4sse queren d\u00fcrfen. \nTrotzdem fuhren letztes Jahr 941\u2019000 Lastwagen \u00fcber unsere vier \nAlpentransitrouten. Das ist Politikversagen.<\/p>\n\n\n\n<p>Frau Bundesr\u00e4tin, wir nutzen Ihre sehr gesch\u00e4tzte Anwesenheit f\u00fcr ein\n offenes Wort. Im Namen der Stimmb\u00fcrgerinnen und Stimmb\u00fcrger fordern wir\n vom Bundesrat, dass er sich viel energischer als in den letzten Jahren \nf\u00fcr die Umsetzung des Alpenschutzartikels einsetzt. Das Verlagerungsziel<em>muss<\/em>erreicht werden. Die Verlagerungspolitik&nbsp;<em>muss<\/em>eine Priorit\u00e4t sein. Ein paar Jahre Versp\u00e4tung sind verzeihlich. Unt\u00e4tigkeit w\u00e4re es nicht.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Das Ziel&nbsp;<em>kann<\/em>auch erreicht werden. Instrumente gibt es. Die \nLSVA kann angehoben oder mit einer Alpentransitabgabe erg\u00e4nzt werden. \nDie Kontrollen des Schwerverkehrs auf der Strasse m\u00fcssen intensiviert \nwerden. Gefahrenguttransporte auf der Strasse sind auch am Simplon zu \nverbieten. Innovationen auf der Schiene sind noch konsequenter zu \nf\u00f6rdern. Das Sozialdumping zulasten der Fahrerinnen und Fahrer auf der \nStrasse muss bek\u00e4mpft werden. Und: Die Betriebsbeitr\u00e4ge f\u00fcr den \nG\u00fcterverkehr auf der Schiene d\u00fcrfen nicht wie geplant aufgehoben werden.\n Zumindest nicht bis das Verlagerungsziel erreicht ist. All diese \ninnenpolitischen Massnahmen bringen die Verlagerung voran.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Auch aussenpolitisch muss der Verkehr in den n\u00e4chsten Jahren wieder \nzum Thema werden. Die im Gesetz verankerte Alpentransitb\u00f6rse geh\u00f6rt aufs\n europapolitische Parkett. Genauso wie die Schweiz Deutschland endlich \ndazu bringen muss, die n\u00f6rdliche Zufahrtsstrecke auszubauen. Den \nDeutschen k\u00f6nnte auch Dampf gemacht werden, indem die Schweiz zusammen \nmit Frankreich auf der franz\u00f6sischen Seite des Rheins das bestehende \nGleis zu einer leistungsf\u00e4higen zweiten G\u00fcterstrecke ausbaut. Dann w\u00fcrde\n die deutsch-franz\u00f6sische Konkurrenz pl\u00f6tzlich f\u00fcr die Verlagerung \narbeiten.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr konstruktive Zusammenarbeit waren und sind wir jederzeit bereit. Und wir freuen uns darauf, zusammen&nbsp;<em>mit<\/em>Ihnen, Frau Bundesr\u00e4tin, die Herausforderung anzupacken!<\/p>\n\n\n\n<p>Obwohl das Ziel noch nicht erreicht ist, ist eines klar: Die \nAlpen-Initiative ist eine Erfolgsgeschichte. Denn ein Blick \u00fcber die \nGrenze zeigt, wovor unser Verein die Schweiz bewahrt hat. Wir hatten \nletztes Jahr 941\u2019000 Lastwagenfahrten \u00fcber alle vier Alpenp\u00e4sse. Die \n\u00d6sterreicher haben nur auf der Brennerautobahn \u00fcber 2 Millionen \nLastwagenfahrten. W\u00e4hrend wir 70 Prozent unserer alpenquerenden G\u00fcter \nauf der Schiene transportieren, fahren in \u00d6sterreich 70 Prozent auf der \nStrasse. In Frankreich sogar 85 Prozent. In den letzten Jahren konnten \nwir die Lastwagenlawine in der Schweiz eind\u00e4mmen, die Lastwagenzahl um \nknapp eine halbe Million verringern. Europa beneidet uns um diesen \nErfolg. Die Alpen-Initiative steht an seinem Ursprung. Darauf k\u00f6nnen wir\n stolz sein!<\/p>\n\n\n\n<p>Damit die Alpen-Initiative eine Erfolgsgeschichte bleibt, m\u00fcssen wir \ngemeinsam in die Zukunft blicken und unsere Mission erweitern. \nKurzfristig wollen wir das Verlagerungsziel erreichen. Mittel- und \nlangfristig brauchen wir ein neues Ziel.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die gr\u00f6sste Herausforderung f\u00fcr die Zukunft der Alpen ist die \ndrohende Klimakatastrophe. Nicht erst seit dem Murgang am Piz Cengalo im\n Bergell wissen wir, wie sensibel und mit welch dramatischen Folgen das \nBerggebiet auf die Klimaerw\u00e4rmung reagiert. F\u00fcr uns heisst das: \nAlpenschutz ist Klimaschutz und Klimaschutz ist Alpenschutz. Zumal wir \nwissen, dass der Verkehr heute f\u00fcr rund 38% unseres inl\u00e4ndischen CO<sub>2<\/sub>-Ausstosses verantwortlich ist. Es gibt keine Klimawende ohne Verkehrswende.<\/p>\n\n\n\n<p>Deshalb werden wir weiter daf\u00fcr streiten, dass es keine unn\u00f6tigen \nTransporte mehr gibt. So lange werden wir Teufelssteine und \nBergkristalle vergeben! Und wir werden weiter daf\u00fcr arbeiten, dass die \nG\u00fcter konsequent auf die Bahn gehen. Alpenquerend aber auch in der \nFl\u00e4che, im Mittelland. Denn die Verlagerung auf die 100% elektrische \nSchiene ist bereits jetzt das beste Rezept f\u00fcr einen klimaneutralen \nG\u00fcterverkehr.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><em>Neu<\/em>m\u00fcssen wir aber auch daf\u00fcr k\u00e4mpfen, dass der CO<sub>2<\/sub>-Ausstoss\n des verbleibenden Schwerverkehrs auf der Strasse m\u00f6glichst rasch auf \nNull gesenkt wird. Dieser Beitrag zur Erreichung der Ziele des Pariser \nKlimaabkommens ist n\u00f6tig!<\/p>\n\n\n\n<p>Dabei ist es schlau, wiederum beim alpenquerenden Verkehr anzusetzen.\n Genau wie unsere Volksinitiative vor 25 Jahren den Impuls f\u00fcr die \nerfolgreiche Verlagerungspolitik gegeben hat, kann das erneute Ansetzen \nam Nadel\u00f6hr des europ\u00e4ischen Nord-S\u00fcd-Korridors zum Treiber der \nDekarbonisierung des Schwerverkehrs werden. Denn die Alpen sind nicht \nnur Nadel\u00f6hr. Sie sind auch ein Knotenpunkt im Herzen Europas. Mitten in\n einer der Wirtschafts- und Innovationsst\u00e4rksten Regionen der Erde.<\/p>\n\n\n\n<p>Konkret: Wir m\u00fcssen daf\u00fcr sorgen, dass der G\u00fcterverkehr \u00fcber die \nAlpen m\u00f6glichst bald klimaneutral wird. Die technische L\u00f6sung daf\u00fcr ist \nschon heute vorhanden. F\u00fcr den Langstreckenverkehr haben wir in der \nSchweiz schon 2021 zwei vollausgebaute, topmoderne Schienenstrecken. Die\n technologische Entwicklung bei der Elektromobilit\u00e4t und bei \nalternativen Antrieben ist rasant. Auch bei den Lastwagen. Diese \nEntwicklung wird es bald erlauben, G\u00fcter auch auf der Strasse auf immer \nl\u00e4ngeren Strecken klimaneutral, ohne fossilen Verbrennungsmotor zu \ntransportieren. Wir m\u00fcssen daf\u00fcr sorgen, dass diese technologische \nEntwicklung politisch flankiert und beschleunigt wird. Im Interesse des \nKlimas, der Alpen und einer effizienten und wettbewerbsf\u00e4higen \nTransportbranche.<\/p>\n\n\n\n<p>Daher schlage ich zus\u00e4tzlich zu unseren Bem\u00fchungen f\u00fcr die Verkehrs<em>vermeidung<\/em>und die Verkehrs<em>verlagerung<\/em>folgenden konkreten und zeitlich terminierten Drei-Punkte-Plan zur Dekarbonisierung des Schwerverkehrs in der Schweiz vor:<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\"><li>Ab 2020 sollen Lastwagen bei der Einteilung in die LSVA-Kategorien nach ihrem CO<sub>2<\/sub>-Austoss eingeteilt werden. Wer mehr CO<sub>2<\/sub>ausst\u00f6sst,\n bezahlt mehr LSVA. Nur so kann das Verursacherprinzip auch im \nSchwerverkehr konsequent angewendet werden. Das f\u00f6rdert die Verlagerung \nauf die Schiene und technische Innovation auf der Strasse.<\/li><\/ol>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Ab 2030 soll in der Schweiz ein Zulassungsverbot f\u00fcr fossil \nbetriebene Lastwagen gelten. Das hat ebenfalls Verlagerungs- und \nInnovationseffekte.<\/li><li>Ab 2035 soll auf den Schweizer Alpenp\u00e4ssen ein Fahrverbot f\u00fcr \nfossil betriebene Lastwagen gelten. Dieses fr\u00fchzeitig angek\u00fcndigte \nVerbot schafft Planungssicherheit und wird die Innovation antreiben.&nbsp;<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Das ist mein Vorschlag. Dar\u00fcber werden wir in unserem Jubil\u00e4umsjahr \ndiskutieren. Ganz grunds\u00e4tzlich aber auch in den Details. Und wir werden\n dar\u00fcber diskutieren, ob wir f\u00fcr die Umsetzung unseres Zukunftsplans \neine neue Volksinitiative brauchen. Ich freue mich auf diese Debatte. \nJeder Beitrag ist willkommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die hier anwesenden Gr\u00fcnderinnen und Gr\u00fcnder der Alpen-Initiative \nhaben vor 30 Jahren wahrscheinlich nicht daran gedacht, dass sie einmal \nunseren 30. Geburtstag feiern w\u00fcrden. Heute scheint uns das normal. \nAngesichts der grossen Herausforderungen wird es uns wahrscheinlich noch\n weitere 30 Jahre brauchen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir sind ein Teil der L\u00f6sung. Zusammen mit allen Menschen im In- und \nAusland, die einen Beitrag zum Schutz der Alpen und des Klimas leisten \nwollen. Seien dies streikende Jungendliche oder schuftende Transp\u00f6rtler.<\/p>\n\n\n\n<p>Alpenschutz ist Klimaschutz. Und Klimaschutz ist Alpenschutz. F\u00fcr die Zukunft von uns allen!&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute feiern wir als Verein unseren 30 Geburtstag. Gl\u00fcckwunsch uns allen! Da wir ein paar Alt-68er unter uns haben, hoffe ich schwer, dass der 68er-Spruch \u00abTrau keinem \u00fcber 30\u00bb f\u00fcr unsere Bewegung nicht zutrifft\u2026\u00a0<\/p>\n<p>Sch\u00f6n, dass so viele Gr\u00fcndungsm\u00fctter und Gr\u00fcndungsv\u00e4ter unserer<br \/>\nBewegung hier sind. Besonders begr\u00fcsse ich nat\u00fcrlich unsere<br \/>\nEhrenpr\u00e4sidenten Andreas Weissen und Fabio Pedrina. Sch\u00f6n, dass auch<br \/>\nandere Junggebliebene und Junge hier sind. Auch eine Vertreterin der<br \/>\nKlimajugend! Allen ein herzliches Willkommen!<\/p>\n<p>Ich bin stolz darauf, dass wir mit 30 Jahren immer noch eine echte B\u00fcrgerinnen- und B\u00fcrgerbewegung sind. Am Anfang stand die Betroffenheit der Menschen in den vom Transitverkehr bedrohten Alpent\u00e4lern. Am Simplon im Wallis. Am San Bernardino in Graub\u00fcnden. Am Gotthard in den Kantonen Uri und Tessin. Darauf folgte die aktive Solidarit\u00e4t tausender Menschen aus der ganzen Schweiz und dar\u00fcber hinaus. Tausende sind bis heute dabeigeblieben. Zehntausende sind in den letzten 30 Jahren dazu gekommen. 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