Ich bin ein überzeugter Europäer und Anhänger einer kulturell vielfältigen Gesellschaft in Graubünden und anderswo.

Heimat ist für mich dort, wo man keine Angst zu haben braucht – und dort wo man sich wohl fühlt. Da ich mich fast überall auf der Welt wohl fühle, verstehe ich mich durchaus auch als Weltbürger. Und trotzdem gehören natürlich „meine“ Stadt Chur, das Unterengadin mit Sent, ganz Graubünden, die Alpen aber auch italienische Städte und Küsten zu den Orten, die meine Identität geprägt haben.

Die Schweiz mag ich wegen ihrem fortschrittlichen und liberalen Erbe seit 1848, wegen ihrer Vielfalt, wegen des guten Service Public und der zukunftsweisenden Verkehrspolitik. Was ich an der Schweiz nicht mag, ist ihre Rolle als Steueroase und Geldwäscherin für Steuerkriminelle und sonstige Abzocker, ihre Angst vor dem Fremden und ihr mangelndes Bewusstsein für Europa. Unter dem Strich ist klar: Ich liebe unser Land und will es darum verbessern!